Zentrale Bündelung europaweiter Warenströme optimiert Melitta Lieferketten deutlich effizient

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Durch eine Kapitalmaßnahme von rund 20 Millionen Euro entsteht auf dem ehemaligen Meyra-Gelände in Kalldorf ein neues Logistikzentrum, finanziert von Hölkemeier Spedition GmbH und ESM Ertl Systemlogistik. Das 37 000 m² umfassende Lager kombiniert modernisierte Hallen mit neuen Palettenlager-Bereichen für die Konsolidierung aller europäischen Warenströme der Melitta Gruppe. Etwa 50 Arbeitsplätze werden geschaffen. Elektrisch betriebene Lkw im Verteilerverkehr und Photovoltaikanlagen gewährleisten eine nachhaltige, emissionsarme Distribution. Digitale Prozessoptimierung, Supply-Chain-Transparenz und Ressourcenschonung.

Neubau und Bestand bieten künftig 37.000 Quadratmeter effiziente Lagerfläche

Bestehende Hochregalsysteme in der 18.000 Quadratmeter großen Bestandslagerhalle bleiben erhalten und werden in das neue Logistikcenter überführt. Das veraltete Verwaltungsgebäude wird komplett zurückgebaut, um das Gelände optimal zu nutzen. Anschließend werden auf dem Areal zusätzliche Hallen mit rund 19.000 Quadratmetern errichtet. In Summe stehen damit 37.000 Quadratmeter für effiziente Lagerung und palettenbasierte Distribution bereit. Dieses Zusammenspiel von Altbestand und Neubau führt zu verkürzten Prozessabläufen und optimierter Flächennutzung.

Effiziente Kostenoptimierung dank Bestandsintegration und zielgerichtetem Neubau moderner Logistikhallen

Das Sanieren und Wiederverwenden alter Lagerstrukturen reduziert organisatorische Abläufe und Planungsintensität gleichermaßen, wodurch Investitionsvolumen gezielt eingesetzt werden kann. Bestehende Regalsysteme werden auf ihre statische Integrität überprüft und mit automatisierten Komponenten aufgerüstet. Parallel dazu entstehen neue Hallenbereiche, die für die palettenbasierte Logistik optimiert sind. Diese Kombination überführt Altbestand und Neubauten in ein einheitliches Logistikszenario, das transparente Prozesse fördert und Skalierungspotenziale wirkungsvoll erschließt. Gleichzeitig steigert es Effizienz, Transparenz und Flexibilität im Betrieb.

Hölkemeier schafft rund fünfzig Stellen und stärkt regionale Bindung

Im Zuge der Erweiterung des Standortes im Kalletal sind etwa fünfzig neue Arbeitsplätze vorgesehen, die vorrangig für Fachkräfte der Lagerlogistik, gewerbliche Kräfte sowie IT-Fachleute ausgeschrieben werden. Die Nähe zum Wohnort ermöglicht eine erhebliche Verkürzung der täglichen Anfahrt. Durch die gezielte regionale Einbindung und die Förderung lokaler Netzwerke wird das Zugehörigkeitsgefühl der Mitarbeiter gestärkt, was eine nachhaltige Bindung und langfristige Betriebskontinuität unterstützt. Ergänzende Benefits und individuelle Karrierepfade runden das Angebot ab.

Kooperation mit Melitta gestärkt durch zentrales europäisches Logistikzentrum Kalldorf

Unter der Führung von Lars Hölkemeier entsteht ein Logistikzentrum, das die Kooperation mit der Melitta Gruppe auf eine neue Ebene hebt. Durch die vereinheitlichte Bündelung sämtlicher europäischer Warenströme in einem zentralen Distributionslager werden administrative Schnittstellen minimiert und Liefergeschwindigkeiten gesteigert. Die transparente Darstellung aller Transportetappen in einem digitalen Dashboard ermöglicht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für optimierte Supply-Chain-Strukturen.

Modernes Logistikkonzept kombiniert Einlagerung, Distribution und Umweltschutz durch Elektrolkw

Zentraler Bestandteil ist eine palettenbasierte Lagereinheit, die Ware geordnet nach SKU und Versandpriorität aufnimmt. Die digitale Steuerung vernetzt Lagerverwaltung, Kommissionierung und Distribution und schafft durch automatisierte Abläufe vollständige Transparenz über Bestände und Versandstatus. Elektro-Lkw ersetzen traditionelle Dieseltransporter und reduzieren Emissionen sowie Betriebsgeräusche. Das Zusammenspiel aus strukturierter Lagerführung, intelligenter Software und nachhaltigem Transportkonzept gewährleistet eine reibungslose Supply-Chain-Integration und optimiert gleichzeitig Ressourcennutzung und Umweltbilanz. Skaliert flexibel mit kurzen Implementierungszeiten und fördert Kundenbindung.

Regioport-Minden-Vorbild beeinflusst neues Zentrallager durch nachhaltige Photovoltaik und E-Lkw-Betrieb

Die geplante Infrastruktur für das neue Zentrallager nutzt die Erkenntnisse aus dem Regioport Minden als Blaupause: Dort wurde im letzten Jahr eine moderne Photovoltaik-Lagerhalle realisiert, in der E-Lkw im Dauer-Shuttle unterwegs sind. Die aus diesem Betrieb gewonnenen Daten zu Energieerzeugung, Ladezyklen und Prozesszeiten werden intensiv ausgewertet. Anschließend fließen sie in die Systemarchitektur, das Energiemanagement und die Logistikprozesse des neuen Standorts ein.

Investment in Kalldorf bündelt nachhaltige Logistik und digitale Prozessoptimierung

Julian Lachnitt, Mitglied des Vorstands der L.I.T. Gruppe, erklärt, dass das Engagement in Kalldorf Teil einer strategisch ausgerichteten Wachstumsinitiative mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit ist. Energieeffiziente Infrastruktur sowie digitalisierte Betriebsabläufe generieren skalierbare Logistiksysteme, die sich modular erweitern lassen. Dies gewährleistet Betriebssicherheit und minimale Umweltwirkungen. Darüber hinaus wird die lokale Wertschöpfung in Ostwestfalen-Lippe spürbar erhöht, indem Ressourcen schonend genutzt und moderne Arbeitsplätze geschaffen werden.

Regionale Wertschöpfung gestärkt durch emissionsarme Logistik und digitale Prozesse

Das neue Lager- und Distributionszentrum nutzt die vorhandene Bausubstanz der Meyra-Standorte und erweitert sie um 19.000 Quadratmeter neuer Hallenfläche. Digitalisierte Steuerungssysteme ermöglichen eine durchgängige Ablauflogistik, bei der jede Palette genau getrackt wird. E-Lkw-Flotten übernehmen den emissionsarmen Shuttle-Verkehr zwischen Logistikstandort und Verteilerzentren. Zudem installiert die L.I.T.-Gruppe Photovoltaikanlagen für Eigenstrom. Rund 50 neue Arbeitsplätze werden geschaffen, um den operativen Betrieb langfristig zu sichern.

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