Im Zuge des rasanten KI-Zuwachses bewerkstelligt die SIEB & MEYER AG aus Lüneburg zum Jahreswechsel einen kurzfristigen Kapazitätsausbau. Ab Januar 2026 stehen 1.800 Quadratmeter zusätzlicher Hallenfläche für die mechanische Fertigung sowie für Endmontage und Prüfungen der Multilevel-Drive-Controller zur Verfügung. Ein interner Shuttle-Dienst verbindet alle Produktionsorte, während gezielte Fortbildungen die Mitarbeiter befähigen. Diese Übergangslösung schafft Rechtzeitigkeit bei Auftragserfüllung, wahrt Know-how und überbrückt die Zeit bis zur Inbetriebnahme des Neubaus und Agilität.
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Zwei zusätzliche Hallen sichern Produktionskapazität vor Neubau in Lüneburg

Mehr Platz für die Endmontage und -prüfung (Foto: SIEB & MEYER AG)
Mit Blick auf den anhaltenden Kapazitätsbedarf hat SIEB & MEYER eine sofortige Erweiterung durch Anmietung von zwei externen Hallen initiiert. Die 1.800 m² große Fläche dient vorübergehend als Standort für mechanische Bearbeitung und unterstützt die bestehende Fertigungslinie. Ein firmeneigener Pendelverkehr gewährleistet reibungslose Material- und Personallogistik. Das Konzept bietet kurzfristige Entlastung und erhält kritisches Know-how, bis der geplante Neubau erwartungsgemäß die Produktionskapazität in Lüneburg komplett bündelt und gewährleistet eine hohe Qualitätssicherung für laufende Projekte.
Unternehmen verlagert Fertigung und Prüfung von Drive-Controllern in Hallen
Durch Auslagerung von mechanischer Fertigung in eine angemietete Fabrikhalle und Verlegung der Endmontage außerhalb des Werks erweitert das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 seine verfügbare Produktionskapazität auf insgesamt 1.800 m2. Diese räumliche Verteilung ermöglicht die parallele Fertigung und Prüfung von Multilevel-Drive-Controllern in getrennten Bereichen, wodurch Effizienz, Qualitätskontrolle und fristgerechte Abwicklung von Großaufträgen trotz steigender Nachfrage sichergestellt werden. Regelmäßige Schulungen stärken Expertise Prozesssicherheit.
Zusätzliche Systeme ergänzen verlagerten Anlagen, für stabile eingespielte Abläufe
Ein selbst organisierter Pendelverkehr sichert die logistische Verbindung zwischen der zentralen Produktionsstätte und den ausgelagerten Hallen. Durch planmäßige Versetzungen von Spezialistinnen und Spezialisten bleibt das erforderliche Expertenwissen vor Ort verfügbar. Parallel werden Fertigungsanlagen systematisch umgezogen und mit weiteren Präzisionsgeräten ergänzt, um Kapazitätsengpässe zu vermeiden. Dank dieser koordinierten Maßnahmen bleiben Arbeitsabläufe unverändert eingespielt und stabil, sodass die Produktivität hochgehalten und die Qualität der Fertigung dauerhaft gesichert ist. Steigende Auftragsvolumina werden bewältigt.
Temporärer Flächenausbau sichert Flexibilität bis Abschluss Neubau in Lüneburg
Mit der temporären Anmietung zusätzlicher Hallen schafft das Unternehmen eine flexible Kapazitätserweiterung, um die Produktion nicht zu überlasten. CTO Torsten Blankenburg erklärt, dass diese Zwischenlösung nur bis zur Fertigstellung des geplanten Neubaus in Lüneburg gelten wird. Danach wird die Flächenhoheit wieder vollständig zurückgeführt, um Effizienz und Kontrollmöglichkeiten zu steigern. Angesichts des anhaltenden KI-Booms prognostiziert Blankenburg für 2026 einen weiteren signifikanten Umsatzsprung aufgrund verstärkter Nachfrage nach Smart-Production-Lösungen und weiterem globalen Marktwachstum.
Nachfrage komplexer Leiterplatten treibt SIEB & MEYER Umsatz 2025
Im Jahr 2025 erzielte SIEB und MEYER einen Umsatzsprung von 55,7 auf 122 Millionen Euro und verzeichnete damit eine Verdopplung seiner Erlöse. Angetrieben von globalen Ausgaben für Künstliche Intelligenz und einem wachsenden Bedarf an komplexen Leiterplatten, investierte das Unternehmen gezielt in die Weiterentwicklung seiner CNC-Steuerungen. Zahlreiche Leiterplattenbohrmaschinen wurden entsprechend modernisiert, wodurch die Produktionsleistung erhöht und die Wettbewerbsfähigkeit deutlich gesteigert wurde. Dieser Erfolg unterstreicht die Innovationskraft des Unternehmens in technologiegetriebenen Märkten.
Auslagerung der Montage steigert Kapazität und Qualität in Antriebselektronik
Im Rahmen der Kapazitätserweiterung reagiert die Antriebselektronik-Abteilung auf die schnell wachsende Nachfrage und verlagert die Endmontage sowie abschließende Funktionsprüfung der Multilevel-Drive-Controller an ausgewählte Fertigungspartner. Diese strategische Auslagerung mindert Produktionsrisiken und ermöglicht eine gleichbleibend hohe Lieferperformance. Interne Abläufe werden dadurch entlastet, während die Einhaltung aller regulatorischen Anforderungen und Qualitätsvorgaben streng überwacht wird. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen flexibel, um auf künftige Marktanforderungen zeitnah einzugehen. können Engpässe vermieden und Durchlaufzeiten signifikant verkürzt werden.
Mit der temporären Flächenerweiterung um 1.800 m2 reagiert SIEB & MEYER gezielt auf die hohe Auslastung im Zuge globaler KI-Investitionen. Die mechanische Produktion und Montage verteilen sich auf zusätzliche Hallen, wodurch Engpässe vermieden werden. Ein interner Shuttle-Service optimiert den Materialfluss, während Mitarbeitende zwischen Hauptwerk und Ausweichstandorten rotieren, um Know-how zu erhalten. Diese Übergangslösung sichert Flexibilität und hohe Lieferfähigkeit, bis der zentrale Neubau planmäßig bezugsfertig ist und die Produktionsprozesse werden digitalisiert.

