Mit dem kostenlosen Leitfaden von Atlas lassen sich frühzeitig potenzielle Materialschäden wie Versprödung, Gelbfärbung optischer Fenster oder Dichtungsversagen durch Witterung und Solarstrahlung erkennen. Er erläutert detailliert das Zusammenspiel von UV-Belastung, Temperaturzyklen und Feuchtigkeit in xenonbasierten Prüfkammern. Ausgehend von Normen wie ISO 4892-2 und IEC 60068-2-5 erhalten Entwickler strukturierte Testprotokolle samt Benchmarkvergleichen gegen Freilandexpositionen, um spätere Designänderungen und kostspielige Nacharbeiten im Feldeinsatz zu vermeiden. Beschleunigte Prüfszenarien reduzieren Entwicklungszeit und erhöhen Zuverlässigkeit.
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Ohne umfassende Klimatests und Witterungstests drohen Dichtungsdefekte und Elektronikversagen

Atlas Publishes Weathering Testing Guide for Outdoor Robots (Foto: Atlas Material Testing Technology GmbH)
Frühzeitige Witterungsprüfungen sind essenziell, wenn Roboter in Logistikhallen, auf Feldern, Baustellen oder Lieferstrecken betrieben werden. Ohne entsprechende Belastungstests per Xenon-Arc können UV-Schäden, Materialspröde, Gelbverfärbungen optischer Elemente oder Feuchteeinflüsse unerwartete Funktionsausfälle verursachen. Der Atlas-Leitfaden erläutert detailliert standardkonforme Testzyklen, Beschleunigungsfaktoren und Vergleichsexpositionen, damit potenzielle Material- oder Elektronikschäden bereits im Labor erkannt werden und aufwändige Nachbearbeitungen sowie Garantiefälle vermieden werden. Verknüpfte Feldbeobachtungen in Regionen mit hoher Solarstrahlung validieren die Laborergebnisse praxisnah, effizient verlässlich.
Xenon-Arc-Instrumente Weather-Ometer, Xenotest und SUNTEST ermöglichen laborbasierte realistische UV-Tests
Der Leitfaden von Atlas erklärt die Anwendung von Weather-Ometer, Xenotest und SUNTEST, um Kunststoffproben unter kontrollierter UV-Bestrahlung zu altern. Mithilfe der Spektralparametrisierung lassen sich realitätsnahe Simulationen durchführen. Angelehnt an ISO 4892-2 für Kunststoffe, ASTM D7869 für Lacke und IEC 60068-2-5 für Elektronik können standardkonforme Testzyklen erstellt werden. Beschleunigungsfaktoren ab dem Zehnfachen erlauben es, jahrelange Witterungseinflüsse in nur wenigen Laborwochen nachzubilden. Sie optimieren Materialauswahl und verringern Kosten für Außeneinsätze ohne Feldtests.
Laborwerte mit natürlichen Wetterbedingungen präzise abgleichen für realistische Beschleunigungsfaktoren
Beschleunigte Alterungstests entfalten nur dann wissenschaftliche Aussagekraft, wenn sie anhand realer klimatischer Expositionen kalibriert sind. Atlas verwendet hierzu umfassende Feldreferenzdaten aus Miami (FL) und Phoenix (AZ) sowie gleichzeitige Labormessungen. Dieser Abgleich ermöglicht die Bestimmung realistischer Beschleunigungsfaktoren, die jahrelange Außeneinwirkung in wenige Labortage komprimieren. So gewährleistet das Prüflabor, dass simulierte Umwelteinflüsse präzise den tatsächlichen Einsatzbedingungen entsprechen und zuverlässige Lebensdauerprognosen liefern können. Dieser Abgleich verbessert substanziell Validierungsergebnisse und steigert Praxistransfer nachweisbar deutlich.
Leitfaden ergänzt klassische Komponentenprüfungen um Solar-Großflächen- und komplette IEC-Systemsimulation
Einzeltests an Dichtungen oder Sensoren zeigen nur Teilaspekte von Belastungen, während thermische Überhitzung ganzer Module und kombinierte Strahlen- und Temperaturlasten reale Systemreaktionen unberücksichtigt lassen. Der Leitfaden schlägt daher maßgebliche Testzyklen laut MIL-STD-810H sowie IEC 60068-2-5-Sa vor, um komplette Roboter mittels großflächiger Solarbestrahlung und Temperaturzyklen zu prüfen. So werden Bedarfe für Materialauswahl, Dichtungsverhalten und Sensorgenauigkeit umfassend nachgewiesen. Diese systemorientierte Vorgehensweise identifiziert Schwachstellen frühzeitig, verbessert Produktlebensdauer und minimiert Ausfälle unter realen Umweltbedingungen nachhaltig.
Umfassender Prüfplan schließt Materialdaten, Bauteile und Systemsimulation konsequent ein
Dr. Oliver Rahäuser unterstreicht, dass der Leitfaden jeden Validierungsschritt berücksichtigt – von der charakteristischen Prüfung eingesetzter Polymere bis zur simulierten Großflächen-Sonneneinstrahlung kompletter Robotikplattformen. Ohne Materialanalysen, modulare Komponententests und abschließende Systemsimulation drohen unerwartete thermische Belastungen, Dichtungsschäden oder optische Verschiebungen im Feldeinsatz. Mit einer durch Normen wie ISO 4892 und MIL-STD-810H abgestimmten Testabfolge bietet der Leitfaden ein ganzheitliches Prüfverfahren zur Minimierung von Ausfallrisiken. Er ermöglicht eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Design und Schutzmaßnahmen.
Lückenlose Validierung von Materialien, Komponenten und Gesamtsystemen bildet den Kern des neuen Atlas-Leitfadens. Beschleunigte Xenon-Arc-Tests reproduzieren jahrelange UV-Exposition innerhalb weniger Laborwochen, während Feldbenchmarking in klimatisch diversen Regionen reale Beschleunigungsfaktoren ermittelt. Ergänzend kombinieren Systemsimulationen thermische Effekte und mechanische Beanspruchung auf Roboterbaugruppen. Dieses strukturierte Prüfkonzept minimiert Qualitätsrisiken, verkürzt Entwicklungszeiten und stellt sicher, dass Außenroboter selbst unter extremen Umweltbedingungen zuverlässig funktionieren. Es unterstützt Ingenieure dabei, teure Nacharbeiten zu vermeiden und Betriebssicherheit zu gewährleisten.

