Im Rahmen eines gemeinschaftlichen 41-Millionen-Euro-Projekts haben Alstom und SNCF Voyageurs zwei bestehende Regionaltriebwagen in batteriegetriebene Einheiten umgewandelt, die seit Juli 2026 auf Avignon-Carpentras und seit August 2026 auf Nimes-Vauvert betrieben werden. Lithium-Ionen-Speicher liefern Reichweiten von mehr als achtzig Kilometern, speichern Bremsenergie rück, reduzieren Lärm und ersetzen Dieselmotoren. Das Ergebnis sind emissionsfreie Fahrten und gesteigerter Reisekomfort im regionalen Bahnverkehr. Dieses Modell demonstriert effektiv die Praxistauglichkeit moderner, umweltfreundlicher Bahntechnologie und nachhaltige Mobilität.
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Prototyp liO-Triebzug ersetzt Diesellokomotiven und erweitert Angebot um Pendelzüge
Mit dem offiziellen Start des batteriegetriebenen liO-Zuges am 31. August nahm die Region Occitanie eine moderne emissionsarme Regionalverkehrslösung auf der Nimes-Vauvert-Strecke in Betrieb. Jean-Luc Gibelin als Vizepräsident Mobility, SNCF Voyageurs-Vertreter Gael Barbier und Olivier Delecroix von Alstom zeichneten für den erfolgreichen Prototypentest verantwortlich. Der Zug soll Diesellokomotiven ersetzen, die Umweltbelastung durch geringere Lärmemission minimieren und die Kapazität um zwei zusätzliche tägliche Wendefahrten erweitern sowie signifikante Energieeinsparungen durch nachhaltig innovative Batterietechnik.
Trimodaler Regiolis-Einsatz in Toulouse ebnet Weg zur klimaneutralen Mobilität
In Toulouse testet die Region Occitanie einen trimodal betriebenen Regiolis, der Netzstrom, Dieselaggregate und Batteriepacks kombiniert. Er zeigt die Flexibilität, unterschiedlich elektrifizierte Streckenabschnitte emissionsarm zu befahren. Parallel wird der Einsatz von Wasserstoff-Regiolis auf der Montrejeau-Luchon-Strecke vorbereitet, um komplett ohne fossile Treibstoffe zu operieren. Mit diesen Pilotprojekten führt Occitanie erstmals drei emissionsmindernde Antriebstechnologien ein, um den Dieselanteil im regionalen Personenverkehr zu senken und die Dekarbonisierung des Schienenverkehrs nachhaltig und flächendeckend voranzutreiben.
Strecke von Sorgues bis Carpentras nun komplett emissionsfrei bedient
Die Inbetriebnahme am 28. Juli 2026 markiert den Start eines batteriegetriebenen Triebwagens im Regionalnetz TER Sud von SNCF Voyageurs auf der Strecke Avignon-Carpentras. Das Fahrzeug bezieht Strom bis Sorgues über die Oberleitung und schaltet dann automatisch in den Batterieantrieb. Dadurch wird das Befahren der nicht elektrifizierten Teilstrecke bis Carpentras emissionsfrei bewältigt. Diese Umstellung reduziert Lärm und Schadstoffausstoß gleichermaßen und bietet Reisenden eine nachhaltige Alternative zum Dieselbetrieb. Der Antrieb erfolgt geräuscharm
Auvergne-Rhone-Alpes startet Praxistest batteriebetriebener TER Züge auf französischen Regionalverkehr
Innerhalb eines landesweiten Programms kooperieren die Regionen Occitanie, Sud, Auvergne-Rhone-Alpes, Hauts-de-France und Nouvelle-Aquitaine gemeinsam mit SNCF Voyageurs und Alstom. Vorrangiges Ziel ist die Erprobung batteriebetriebener TER-Züge unter praxisnahen Bedingungen, um die Performance von Energiespeichern und Antriebssystemen zu untersuchen. Dabei werden Reichweite, Ladezyklen, Energieeffizienz sowie Zuverlässigkeit geprüft. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen als Basis für eine flächendeckende Einführung emissionsfreier Züge auf bislang unerschlossenen, nicht elektrifizierten Regionalstrecken. Wirtschaftliche Aspekte und Trassendatenintegration werden bewertet.
Lithium-Ionen-Speicher ermöglichen dauerhaft Reichweite von über 80 Kilometern emissionsfrei
Die Umrüstung der AGC-Triebzüge umfasst den vollständigen Ausbau der Dieselantriebe und die Integration wartungsarmer umfangreicher Lithium-Ionen-Batteriepacks in den Fahrzeugrahmen. Ein hochwirksames vollautomatisches Rückspeisesystem nutzt beim Bremsen gewonnene Energie effizient, um sie über ein integriertes Leistungsverteilungssystem zurück in die Akkus zu leiten, wodurch der fossile Treibstoffbedarf um rund zwanzig Prozent sinkt. Die Batteriekapazität erlaubt emissionsfreie Fahrstrecken von mehr als achtzig Kilometern und trägt durch leiser laufende Motoren zu mehr Fahrgastkomfort bei.
SNCF Voyageurs investiert 6 Millionen Euro in umweltfreundliche Zugmodernisierung
Die Finanzierung des Projekts beläuft sich auf insgesamt 41,5 Millionen Euro, aufgeteilt in 30 Millionen Euro der fünf beteiligten Regionen, sechs Millionen Euro von SNCF Voyageurs und 5,5 Millionen Euro von Alstom. Dieses Budget sichert die kosteneffiziente Umrüstung vorhandener Regionalzüge und belegt die verstärkte Zusammenarbeit zwischen regionalen Behörden und Industrie. Ziel ist die Förderung emissionsarmer Verkehrslösungen und die Steigerung der Wirtschaftlichkeit im öffentlichen Schienenverkehr. Gleichzeitig entsteht ein Modell nachhaltiger Mobilität.
Mit den liO-Batteriezügen starten erstmals emissionsfreie Regionalverkehre auf Streckenabschnitten ohne Oberleitung mit Reichweiten von über achtzig Kilometern. Durch die integrierte Rekuperation beim Bremsen und hocheffiziente Lithium-Ionen-Module sinkt der Energieverbrauch deutlich. Fahrgäste profitieren von niedrigeren Lärmwerten und höherer Laufruhe. Dank zusätzlicher Wendezeiten und neuer Umläufe erhöhen Alstom, SNCF Voyageurs und fünf französische Regionen im Zuge eines 41-Millionen-Euro-Programms das Angebot und leisten einen Entscheidenden Beitrag zur Dekarbonisierung des Regionalverkehrs.

