Die neu strukturierte Strombezugsvereinbarung zwischen ASML und RWE erweitert die Vertragslaufzeit bis Ende 2038 und erhöht die Gesamtkapazität auf rund 130 Megawatt erneuerbarer Energie. RWE liefert dafür Ökostrom aus belgischen Offshore-Windparks sowie aus niederländischen Onshore- und Offshore-Anlagen. Damit gewährleisten die Halbleiterwerke von ASML in den Niederlanden eine dauerhafte CO?-freie Stromversorgung, verbessern die Stabilität des Stromnetzes über alle Jahreszeiten hinweg, unterstützen regionale Netzreserven, reduzieren Emissionen und stärken dauerhaft die Versorgungssicherheit effizient.
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PPA mit RWE für ASML ausgeweitet auf 130 MW
Seit dem Abschluss des zehnjährigen Stromabnahmevertrages von RWE Supply & Trading mit ASML im Jahr 2021 wurde eine strategische Neuausrichtung vorgenommen und der Vertrag über das ursprünglich geplante Ende hinaus bis Ende 2038 verlängert. Mit Unterstützung der niederländischen Beratung Energie Makelaar BV wurde die garantierte installierte Leistung auf etwa 130 Megawatt erneuerbare Energie angehoben. Dadurch erhält ASML dauerhaft verlässlich CO?-freien Strom für seine niederländischen Halbleiterwerke und steigert seine klimaneutrale Produktionsbilanz.
RWE-Windparks in Belgien und Niederlanden gewährleisten zuverlässige, wetterunabhängige Energieversorgung
Mit der Integration des belgischen Offshore-Windparks Northwester 2 in das bestehende Portfolio erweitert RWE den Strommix für ASML um stabile erneuerbare Kapazitäten. Ergänzt wird dies durch den niederländischen Offshore-Park OranjeWind und die Onshore-Standorte Kattenberg, Zuidwester, Westereems sowie Oostpolderdijk. Die geografische Streuung auf See und Land reduziert Witterungsrisiken, sichert kontinuierliche Stromlieferungen zwischen Frühling und Winter und minimiert wetterbedingte Ertragsverluste. Dieses Zusammenspiel verschiedener Windkraftanlagen gewährleistet eine hohe Ausfallsicherheit und eine gleichmäßige Jahresleistung verlässlich.
OranjeWind-Offshoreprojekt ermöglicht RWE zuverlässige, CO?-freie Stromversorgung für globale Industriekunden
Nach Darstellung von Ulf Kerstin, Chief Commercial Officer bei RWE Supply & Trading, bewirkt die rapide fortschreitende Digitalisierung einen erheblichen Anstieg des Energiebedarfs. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, setzt RWE verstärkt auf umfangreiche Offshore-Großprojekte wie OranjeWind. Diese liefern planbar erzeugten Windstrom ohne CO?-Emissionen und sichern auf diese Weise die Belastbarkeit des Energiesystems. Aktuell beliefert RWE bereits zahlreiche Technologieanbieter in Europa sowie den USA mit klimafreundlich erzeugter sauberer elektrischer Energie.
OranjeWindprojekt kombiniert Elektrolyse, Batteriespeicher und intelligente Ladelösungen mit 795-MW
Das 795-Megawatt-Projekt OranjeWind wird gemeinsam von RWE und TotalEnergies in der niederländischen Nordsee realisiert. Zum Konzept gehören großdimensionierte Elektrolyseanlagen, die grünen Wasserstoff erzeugen, gekoppelt mit Batteriespeichern, die Netzspitzen glätten. Intelligente Ladelösungen ermöglichen eine optimierte Elektromobilität, während elektrische Boiler als Wärmequelle fungieren. Diese Integration garantiert eine bedarfsgerechte Erzeugung. Der Baubeginn ist für 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme soll Anfang 2028 erfolgen und einen Beitrag zur Energiewende leisten und bringt Innovationen voran, zukunftsweisend.
Durch die Verlängerung des Stromabnahmevertrags zwischen RWE Supply & Trading und ASML bis Ende 2038 wird der Bedarf der niederländischen Halbleiterwerke langfristig mit CO?-frei erzeugter Energie gedeckt. Auf einer installierten Leistung von 130 Megawatt tragen neu integrierte Offshore- und Onshore-Windparks dazu bei, Ertragsschwankungen zu minimieren. Dieses Abkommensmodell behebt Versorgungsengpässe, erhöht die Netzstabilität, unterstützt innovative Energiesysteme und setzt Maßstäbe für nachhaltige industrieübergreifende Partnerschaften. Es fördert lokale Wertschöpfungsketten und reduziert langfristig Skalierungsrisiken.

