Eplan Smart Sourcing und PCN optimieren Datendurchgängigkeit und Effizienz

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Die Verbindung von Eplan und Rittal auf der Hannover Messe demonstriert, wie mit einer konsistenten Datenbasis der digitale Zwilling als Single Source of Truth entsteht. Elektro- und Fluidtechnik, Steuerungskomponenten und mechanische Elemente werden effizient integriert. Eplan Smart Sourcing optimiert Beschaffung, während PCN automatische Updates liefert. Zusätzlich erschließen kompaktes Drahtkonfektionieren, modulare Stromplattformen und Direct Chip Cooling neue Dimensionen industrieller Automatisierungsprojekte und fördern Skalierbarkeit, Ressourceneffizienz sowie zukünftige EU-Konformität, kostenoptimierte Produktionsprozesse, langlebige Geräteauslegung.

Eplan Smart Sourcing und PCN verbessern Datenkontinuität sowie Automatisierungsprozesse

Messeneuheit Wire Terminal WT L senkt Automatisierungs-Schwelle (Foto: Rittal GmbH & Co. KG)

Messeneuheit Wire Terminal WT L senkt Automatisierungs-Schwelle (Foto: Rittal GmbH & Co. KG)

Rittal und Eplan demonstrieren auf der Hannover Messe integrierte Lösungsansätze, die von digitalem Engineering über automatisierte Fertigung bis zur Rechenzentrumsinfrastruktur reichen. Eplan Smart Sourcing erhöht Transparenz im Beschaffungsprozess. Product Change Notification überträgt Herstellerupdates automatisch. Die neue WT L Drahtkonfektionslinie, RiLineX- und Ri4Power-Stromverteilungsplattformen sowie Direct Chip Cooling sorgen für Effizienz und Skalierbarkeit. Somit profitieren Anwender von verkürzten Projektzyklen, geringeren Produktionskosten und EU-2027-konformer Kühltechnik im Rahmen umfassender Digitalisierungsinitiativen, verbessertes Risikomanagement, nachhaltige Automatisierung.

Unter dem Druck wachsender Anforderungen müssen Produkte heute schneller konzipiert, wirtschaftlicher gefertigt und mit Zusatzfunktionen versehen werden. Einen Schlüssel dazu sehen Maschinen- und Anlagenbauer in der Verknüpfung von Software, Hardware und Automatisierung. Auf der Hannover Messe (Halle 27, Stand D50) praxisnahe und zukunftsorientierte Ansätze, veranschaulichen Rittal und Eplan, wie Unternehmen jeder Größenordnung durch diese integrierte Systemkompetenz und nahtlose Datenverfügbarkeit Verkürzungen in Entwicklungszyklen erreichen und gleichzeitig Skaleneffekte deutlich effizient nutzen können.

Strukturierte Datenbasis vereint Disziplinen und beschleunigt Automatisierungsprozesse im Engineering

Durchgängige Datenverwaltung im Engineering schafft eine einheitliche Informationsbasis, von der Planung über die Materialbeschaffung bis zur Fertigung und den späteren Betrieb. Eplan hat sein Lösungsangebot verschlankt, um die Anwenderprozesse optimal abzubilden. Dadurch liefern strukturierte, konsistente Datensätze einen digitalen Zwilling als verlässliche Single Source of Truth. Dieser verbindet Elektro-, Fluid- und Steuerungstechnik nahtlos und unterstützt automatisierte Prozessabläufe mit höherer Geschwindigkeit und verbesserter Qualität. Gleichzeitig senkt Redundanzfreiheit Fehlerquoten und erhöht die Effizienz.

Konstrukteure erkennen rechtzeitig Komponentenverfügbarkeit und Alternativen ohne langwierige Abstimmungsprozesse

Bereits im Entwurfsvorgang zeigt Eplan Smart Sourcing aktuelle Lagerbestände und Lieferzeitschätzungen für benötigte Komponenten an. Ingenieure gewinnen so früh Einblick in mögliche Engpässe und können rechtzeitig auf Ersatzprodukte ausweichen. Dies verkürzt den Abstimmungsaufwand mit Beschaffung und externen Partnern erheblich und verringert Verzögerungen. Durch die Optimierung der Planungsabläufe lassen sich Projektmeilensteine zuverlässiger einhalten, gleichzeitig sinken Kosten durch weniger Nachbestellungen und höhere Prozesssicherheit ergibt sich. Planungsgenauigkeit steigt um bis zu 30 Prozent.

Asset Administration Shell liefert fehlerfreie Komponenten-Updates für optimiertes Engineering

Die direkte Integration von Product Change Notification (PCN) in das Eplan Data Portal gewährleistet, dass sämtliche Bauteiländerungen und Aktualisierungen der Herstellerstrukturinformationen automatisch verfügbar sind. Mithilfe der Asset Administration Shell (AAS) werden Datenänderungen fehlerfrei synchronisiert und Aktualisierungen ohne manuellen Aufwand eingespielt. Planer und Entwickler erhalten proaktive Benachrichtigungen zu Komponentenabkündigungen, technischen Modifikationen sowie sicherheitsrelevanten Updates. Diese Transparenz ermöglicht eine präzise Steuerung des Änderungsmanagements im Engineering und vereinfacht abgestimmte Anpassungen innerhalb kurzer Zeit.

Die neue WT L Serie automatisiert Drahtkonfektionierung kostengünstig performant

Die WT L Serie von Rittal Automation Systems repräsentiert eine kompakte und kosteneffiziente Lösung für die automatisierte Drahtkonfektionierung, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner Steuerungsbauer zugeschnitten ist. Dieses fortschrittliche Vollautomationssystem besticht durch intuitive Bedienoberflächen, flexible Konfigurationsmöglichkeiten und robuste Mechanik. Geringe Anschaffungs- und Betriebskosten ermöglichen schnelle Amortisation, während nahtlose Integration in vorhandene Fertigungslinien und modulare Erweiterbarkeit eine hohe Skalierbarkeit und kontinuierliche Prozessoptimierung gewährleisten und verbessern zugleich Qualität, Sicherheit sowie Bedienkomfort.

Modulare RiLineX- und Ri4Power-Plattformen steigern skalierbare Rechenzentrumsdichte und Verfügbarkeit

Angesichts steigender Rechenleistung und KI-Anwendungen sind neue Konzepte für Stromverteilung und Kühlung unerlässlich. Rittal bietet hierfür modulare Plattformlösungen wie RiLineX und Ri4Power an, kombiniert mit Sidecar-Architekturen, die sich direkt im White Space integrieren lassen. Dank dieser standardisierten und skalierbaren Infrastruktur lassen sich Rechenzentrumsdichte und Verfügbarkeit deutlich steigern. Die Systeme unterstützen zudem ein effizientes Energiemanagement und vereinfachen Planung, Installation sowie zukünftige Erweiterungen unter wechselnden Lastbedingungen bei minimalem Platzbedarf und optimierten Betriebskosten.

Integrierte Wärmerückgewinnung steigert Effizienz nachhaltig und senkt CO?-Footprint drastisch

Die Direct Chip Cooling-Lösung von Rittal setzt flüssigkeitsbasierte Kühlkanäle unmittelbar am Halbleiter ein, um Wärmestau zu verhindern und deutlich höhere Leistungsdichten zu realisieren. Durch die unmittelbare Abführung reduzieren sich Temperaturgradienten, wodurch Taktfrequenzen steigen und Ausfallrisiken sinken. Parallel integrierte Wärmerückgewinnungssysteme wandeln überschüssige Prozesswärme in nutzbare Energie um, senken Primärenergiebedarf und CO?-Emissionen und schaffen eine nachhaltige Infrastruktur, die Effizienzsteigerungen bei KI-Workloads systematisch fördert. und erhöht langfristig die Wirtschaftlichkeit von industriellen Rechenzentren maßgeblich.

Rittal-Portfolio sichert EU-2027-Konformität und regelkonforme Kühlgeräte zukunftssicher bei Anlagenbauern

Ab 2027 schreibt die EU neue Grenzwerte für Kältemittel-Einsatz in industriellen Kühlkreisläufen vor, um den CO?-Ausstoß zu reduzieren. Rittal reagiert mit einem zukunftsorientierten Portfolio an Kühlgeräten und Chiller-Systemen, die sämtliche gesetzlichen Anforderungen bereits heute erfüllen. Maschinen- und Anlagenbauer erhalten detaillierte Auslegungs-Tools und technische Beratungen für die normgerechte Planung. Die frühzeitige Integration legal konformer Komponenten senkt Nachrüstaufwand, erhöht Verfügbarkeit und sichert langfristig wirtschaftlichen Betrieb. Minimierte Kosten sichern Planungssicherheit sowie Zuverlässigkeit.

Unternehmen steigern Effizienz mit durchgängiger Daten-, Automatisierungs- und KI-Plattform

Rittal und Eplan bieten integrierte Lösungen, die von der Konzeptphase bis zur fertigungsgerechten Umsetzung durchgängige Datensätze erzeugen und verwalten. Die digitale Zwilling-Architektur gewährleistet Echtzeit-Synchronisation zwischen Elektrodaten, Steuerungstechnik und Komponentenverfügbarkeit dank Smart Sourcing und Product Change Notification. Automatisierte Drahtkonfektionierung sowie modulare Stromverteilungsplattformen schaffen AI-fähige Infrastruktur. Anwender erzielen verkürzte Entwicklungszyklen, reduzierte Beschaffungsrisiken, konsistente Kostenstrukturen sowie flexible Skalierbarkeit und nachhaltige Investitionssicherheit. RiLineX- und Ri4Power-Plattformen gewährleisten skalierbare Stromverteilung, während Direct Chip Cooling den CO?-Footprint senkt.

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