KI-gesteuertes Intralogistik-Konzept ermöglicht rund um die Uhr hohe Durchsatzraten

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Die Intralogistiklösung für Siemens AG in Rastatt kombiniert ein leistungsfähiges AutoStore(R)-System mit einer binären Roboterzelle von Kuka und MechMind. Sechs Conveyorports versorgen acht Red Line-Roboter, die Behälter in einem Single-Double-Grid mit 10 kN-Konsolen bearbeiten. Mit bis zu 100 Auslagerungen pro Stunde und nahtloser SAP EWM-Anbindung sorgt die Anlage dauerhaft für hohe Verfügbarkeitsraten. Sicherheitsfunktionen wie Lichtgitter, Rolltore und INXPECT-Radar garantieren einen zuverlässigen 24/7-Betrieb. Übergabe erfolgte planmäßig Ende 2025 mit ausführlicher Dokumentation.

10-kN-Konsolen und Aerosolkapseln garantieren maximale Stabilität im Dauerbetrieb permanent

Pickroboterzelle und AutoStoreanlage von außen (Foto: HÖRMANN Intralogistics Solutions GmbH)

Pickroboterzelle und AutoStoreanlage von außen (Foto: HÖRMANN Intralogistics Solutions GmbH)

Ein ausgereiftes Single-Double-Grid mit circa 23.000 Behältern bildet das Lagerkernstück und ermöglicht effiziente Pufferung. Acht spezialisierte ‚Red Line‘-Roboter bedienen jeweils acht integrierte Ladestationen, während sechs Conveyorports simultan Materialzufuhr und Kommissionierung ausführen. Die gesamte Struktur steht auf 10-kN-Konsolen und leistungsfähigen Aerosolkapseln, die Schwingungen absorbieren und Langzeitstabilität sichern. Mit bis zu 100 Auslagerungen pro Stunde in der Produktion und 60 pro Stunde bei Kundenaufträgen erreicht das System konstante Höchstleistung. System bleibt skalierbar.

INXPECT Radartechnik mit Schleusen, Lichtgittern, Rolltoren sichert 24/7 Betrieb

Für die vollständig automatisierte Abwicklung des Wareneingangs setzt das System auf eine Bin-in-Bin-Zellarchitektur mit einem Kuka-Industrieroboter, ausgestattet mit MechMind-3D-Vision und einem eigens entwickelten Greifer. Vier unterschiedliche KLT-Ausprägungen werden erkannt und präzise in AutoStore(R)-Behälter eingelagert, wobei eine Einlagerungsrate von 55 KLT pro Stunde erzielt wird. Barcodeleser und Gewichtssensoren überwachen jeden Prozessschritt. INXPECT-Radartechnik mit Schleusen, Lichtgittern und Rolltoren gewährleistet ununterbrochenen, sicheren 24-7-Betrieb. Ergänzend bietet das System automatisierte Fehlermanagementfunktionen sowie Fernwartungsoptionen zur Effizienzsteigerung.

AGILOX-FTFs liefern KLT-Zulauf automatisch an Roboterzelle nahtlos ohne Medienunterbrechung

Die automatisierte Zelle übernimmt KLT-Behälter, die AGILOX-FTFs zunächst von verschiedensten Zoll- und Rollpaletten zu definierten Einlagerpositionen bringen. Mittels direkter SAP-EWM-Anbindung in Echtzeit werden Bestands- und Auftragsdaten fortlaufend synchronisiert, wodurch keine Verzögerungen im Lagerverwaltungssystem auftreten. Eine intelligente optische KLT-Kontrolle und die Integration fahrerloser Transportsysteme ermöglichen einen lückenlosen Materialfluss. Diese durchgängige Automatisierung eliminiert manuelle Übergaben, reduziert Fehlerquoten und steigert nachhaltig die Prozessstabilität in der Intralogistik. Sie verbessert dabei Verfügbarkeit und Durchsatz signifikant.

Zukünftige Automatisierung durch KI-Roboterzelle ersetzt veraltetes Langgutlager vollständig mühelos

HÖRMANN Intralogistics realisiert das erste AutoStore(R)-System mit (Foto: HÖRMANN Intralogistics Solutions GmbH)

HÖRMANN Intralogistics realisiert das erste AutoStore(R)-System mit (Foto: HÖRMANN Intralogistics Solutions GmbH)

Konventionelle Systeme überschreiten ihre Grenze, wenn unterschiedliche KLT-Größen ohne manuelle Umverpackung in AutoStore(R)-Lagerbehälter verbracht werden sollen. Eine spezialisierte Roboterzelle übernimmt diesen komplexen Prozess vollautomatisch, wodurch eine Hallenoptimierung stattfindet und ein veraltetes AKL durch moderne Technologie ersetzt wird. Beschäftigte werden von monotonen Hebe- und Umfüllarbeiten entbunden, während das KI-basierte Steuerungssystem mit 3D-Vision und smarten Greifern eine nachhaltige Automatisierung sicherstellt und den Materialfluss in Echtzeit optimiert. Sie reduziert Ausfallzeiten und steigert Durchsatz.

INXPECT-Radartechnik sichert Schleusen, Lichtgitter und Rolltore für maximale Anlagenverfügbarkeit

An einem definierten Arbeitsplatz führt der Kuka-Roboterarm 55 Einlagerungen pro Stunde durch und sortiert dabei vier unterschiedliche KLT-Varianten per 3D-Vision-Scans. Leere Behälter werden automatisiert aus dem Lagermechanismus ausgekoppelt. Jeder Bewegungsablauf wird durch Barcodescanner und Präzisions-Gewichtsmessung kontrolliert. Für die Betriebssicherheit sorgen INXPECT-Radarsensoren, schützende Lichtschranken und robuste Rolltor-Lösungen. Die bidirektionale Anbindung an SAP EWM erlaubt Echtzeit-Synchronisation von Bestands- und Auftragsdaten. Dieses Zusammenspiel erhöht Prozessstabilität und minimiert Ausfallzeiten dauerhaft über alle Schichten hinweg.

Roboterzelle eliminiert manuelle Umverpackung und erhöht Prozesseffizienz dramatisch spürbar

Die Lösung von HÖRMANN Intralogistics für Siemens AG in Rastatt integriert ein kompaktes AutoStore(R)-Grid mit einer KI-gestützten Roboterzelle. Dank SAP EWM-Schnittstelle und AGILOX-FTFs wird ein durchgängiger Materialkreislauf aufgebaut, in dem FTFs und Robotik nahtlos zusammenarbeiten. Mittels MechMind-3D-Vision und INXPECT-Radartechnik gelangen KLTs sicher in die Behälter. Dabei reduziert sich der personelle Aufwand auf ein Minimum, Lagerfläche wird freigegeben, und der Betrieb läuft kontinuierlich 24/7. Diese Architektur garantiert Effizienz, Flexibilität und Skalierbarkeit.

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