Die hochtemperaturbeständige Prüfkammer, entwickelt von EMEC Prototyping und einem Dresdner Prüflabor, ermöglicht automatisierte Dauerprüfungen unter kontrollierten Bedingungen. Parametrisierbare Abläufe erlauben individuelle Einstellungen von Temperaturprofilen, Brandintensitäten und Lastwechseln. Ein integriertes Klimatisierungssystem stellt konstante oder extreme Umgebungstemperaturen her. Modulare Erweiterungen wie IR-Kameras und Partikelsensoren unterstützen parallele Testreihen. Für maximale Sicherheit sorgt eine redundante CO?-/Argon-Löschanlage mit umfangreicher Druck-, Temperatur- und Rauchüberwachung. Die kompakte, mobile Konstruktion reduziert Energiebedarf erlaubt standortflexible Testdurchführung vor Ort Kunden.
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Neue Prüfkammer für Akku- und Benzintests entwickelt EMEC Prototyping

Das mobile Labor – hoch automatisierte und feuerfeste Prüfkammer (Foto: emec prototyping GmbH)
Das neue Prüfsystem entstand in Zusammenarbeit zwischen EMEC Prototyping und einem Führer Dresdner Labor. Die feuerresistente Kammer wurde für anspruchsvolle Brandprüfungen optimiert und bietet gezielte Sicherheitsbedingungen für Akku-, Benzin- und Industriekomponenten. Automatisierte Testsequenzen mit parametrisierbaren Temperatur- und Lastzyklen ermöglichen eine lückenlose Überwachung und reproduzierbare Resultate. Durch modulare Erweiterungen lassen sich IR-Kameras und Sensorarrays integrieren. Entwickler profitieren von realitätsnahen Prüfbedingungen und verlässlicher Normkonformität.
Effiziente Validierung von Akku- und Brennstoffzellen durch automatisierte Tests
Mit einer flexiblen Parametrierung lassen sich Temperaturprofile, Brandverläufe und Lastwechsel präzise definieren, um reproduzierbare Testserien durchzuführen. Die vollautomatische Steuerung ermöglicht ununterbrochenen Dauerbetrieb ohne menschliche Eingriffe. Wiederholbare Testzyklen garantieren valide Ergebnisse für Batterie-, Benzin- und Brennstoffzellenanwendungen. Durch das Setzen individueller Ablaufszenarien wird die Effizienz in der Entwicklungsphase gesteigert, während gleichbleibende Qualitätsstandards sichergestellt werden. Umfangreiche Protokollfunktionen sichern lückenlose Dokumentation aller Versuche. Auf Basis der gesammelten Daten lassen sich Analysen durchführen und auswerten.
Kontrollierte Klimabedingungen ermöglichen standardisierte exakte Temperaturtests für individuelle Prüfanforderungen
Durch die integrierte Klimatisierung können gleichbleibende Umgebungstemperaturen oder gezielt variierende Temperaturextreme erzeugt werden. Dadurch erhalten Testreihen reproduzierbare Rahmenbedingungen, die eine exakte Vergleichbarkeit der Prüfergebnisse gewährleisten. Sowohl standardisierte Normprüfungen als auch individuelle Testprogramme profitieren von diesem kontrollierten Ablauf. Forschungsteams und Hersteller analysieren in dieser Umgebung das thermische Verhalten und die Brandstabilität ihrer Produkte unter präzise gesteuerten klimatischen Szenarien und gewinnen aussagekräftige Daten. Messunsicherheiten werden reduziert und die Validierungsgenauigkeit signifikant erheblich gesteigert.
Kompakte mobile Testkammer ermöglicht schnelle Standortwechsel ohne lange Ausfallzeiten
Das innovative, halbstationäre Laborkonzept verzichtet auf aufwändige Gebäudeklimatisierung, was den Energieaufwand deutlich reduziert. Dank der kompakten, mobilen Konstruktion lassen sich Prüfstände unkompliziert verlagern und vor Ort ohne lange Stillstandszeiten wiederaufbauen. Entwickler und Prüfteams können Tests direkt an verschiedenen Standorten durchführen, was die Abstimmung mit Fertigungsstätten vereinfacht. Dieses flexible Design erhöht die Termintreue, minimiert Logistikaufwand und senkt Gesamtbetriebskosten nachhaltig, während gleichzeitig die Versuchsdokumentation optimiert wird und ermöglicht dynamisch skalierbare Prüfketten mobil.
Flexibles Schott trennt Prüfkammerbereiche für simultane Tests und Konditionierungen
Mit einer modularen Bauweise lässt sich das Prüfgerät individuell um IR-Kameras, spezielle UV-Sensoren sowie Partikelmesssysteme erweitern, um verschiedenste Parameter präzise zu erfassen. Ein feuerfest isolierendes Schott ermöglicht die räumliche Trennung von Versuchsräumen und erlaubt parallele oder sequentielle Prüfabläufe. Dadurch können unterschiedliche Testumgebungen simultan simuliert und angepasst werden. Die offene Schnittstellenstruktur unterstützt die Integration kundenspezifischer Beobachtungs- und Steuerungsarchitekturen für eine effiziente Versuchssteuerung und Analyse. Änderungen lassen sich unkompliziert, kosteneffizient und reproduzierbar umsetzen.
Sensorik, Luftführung und redundanter mehrstufiger Brandschutz garantieren hochsichere Laborprüfungen
Die feuerfeste Prüfkammer verfügt über eine hochtemperaturresistente Bauweise, die durch feuerbeständige Legierungen und spezielle Keramikkomponenten extreme Temperaturen aushält. Über in die Kammer integrierte Luftführungskanäle wird die interne Atmosphäre gesteuert, während multivariate Sensorarrays Druck, Rauchentwicklung und Temperaturprofile lückenlos protokollieren. Dank doppelter Sicherheitskreisläufe mit automatischer CO?- oder Argon-basierter Löschtechnik und mehrstufigen Brandunterdrückungssystemen gewährleistet die Anlage selbst unter extremen Bedingungen höchsten Schutz. Ein integriertes Kontrollpanel ermöglicht manuelle Eingriffe und detaillierte Logbuchfunktion für Audits.
Adaptierbare Schnittstellen konfigurieren Versuchsaufbauten inklusive automatischer Kraftstoffzufuhr für Verbrenner
Mit der modularen Prüfkammer lassen sich pneumatische und elektrische Versuchsaufbauten präzise steuern. Über frei programmierbare Schnittstellen können Druck-, Temperatur- oder Partikelsensoren sowie automatische Kraftstoffzuführungen in individuellen Konfigurationen angeschlossen werden. Die Echtzeit-Datenerfassung protokolliert Parameter wie Differenzdrücke, Strömungsraten, Spannungen und Ströme hochgenau. Die detaillierten Datenanalysen unterstützen Ingenieure dabei, Entwicklungsphasen zu optimieren, Validierungszyklen zu verkürzen und systematische Abweichungen frühzeitig identifizieren und beheben. Langfristige Trends können automatisch visualisiert und interpretiert werden. Sämtliche Analyseergebnisse digitalisiert.
EMEC Prototyping präsentiert Prüfkammerlösungen für Drohnen, Energiespeicher und Mobilität
Mit der neuen Prüfkammer steigert EMEC Prototyping sein Leistungsangebot und etabliert zusätzliche Testhallen für Sonderanlagen im Prototyping. Dabei hebt EMEC seine Expertise in der Realisierung komplexer technischer Systeme für Branchen wie Drohnenbau, Verteidigungstechnik, Energiespeicherlösungen, Elektronikfertigung und Mobilitätskonzepte hervor. Durch integrierte Prüfabläufe und modulare Anpassungsoptionen entstehen synergetische Effekte bei der Entwicklung kundenspezifischer Umgebungen. Anwender profitieren von optimierten Testprozessen, verkürzten Entwicklungszyklen und erhöhter Sicherheit. Sie liefert präzise Datensätze und unterstützt schnelle Ergebnisanalysen.
Mobile energieeffiziente Testkammer ermöglicht realitätsnahe Prüfungen unter extremen Bedingungen
EMEC Prototypings Prüfkammer bietet eine robuste Kombination aus automatisierten Testsequenzen, redundanten Löschanlagen auf CO?- bzw. Argonbasis und umfassender Sensorintegration. Dank integrierter Klimatisierung lassen sich präzise Temperaturprofile und definierte Umgebungsszenarien reproduzieren. Das modulare, mobile Design reduziert Energiebedarf und Betriebskosten, während optionale Erweiterrungen wie UV-Detektoren oder IR-Kameras parallele Untersuchungen erlauben. Die Anlage unterstützt Hersteller mit zuverlässigen, standardkonformen Prüfbedingungen und beschleunigt so Validierungsprozesse bei sicherheitsrelevanten, brandgefährdeten Anwendungen maßgeblich, minimiert Ausfallrisiken dauerhaft, effizient zuverlässig.

